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Malerei als Gegenwart

Arbeiten von Christina Pufé zwischen Figuration und Abstraktion, geprägt von Präsenz, Spannung und formaler Klarheit.

Moderne trifft Erdung

Diese Website entstand ohne das Zutun der hier vorgestellten Künstlerin. Sie selbst hätte sich nicht dafür entschieden – ihr geht es um das Malen, nicht um Sichtbarkeit.

Dennoch ist diese Seite als Archiv ihres Schaffens gedacht: ein Ort, an dem ihr feinfühliger Blick auf die Welt gleichwohl sichtbar wird.

Das, was sich in ihrem Pinselstrich zeigt – Wahrnehmung, Atmosphäre, innere Bewegung – sollte nicht im Stillen verharren, sondern zugänglich und mit anderen teilbar sein.

Vom Sehen zum Bild

Malen versteht Christina Pufé als direkte Übersetzung von Wahrnehmung in Materie. Licht wird als Temperatur erfahrbar, Farbe als Stimmung, Form als Spannung. Pigment, Bewegung und Rhythmus verbinden sich zu einem physischen Arbeitsprozess – einem Denken mit der Hand, in dem Qualität konkret und sinnlich greifbar wird. Ihre Arbeiten zeigen eine feine Sensibilität für räumliche und soziale Kontexte. Übergänge, Spannungsfelder und Rhythmen werden sichtbar gemacht; die Fähigkeit, zwischen Gegensätzen wie Stadt und Land oder Tradition und Moderne zu vermitteln, prägt die innere Struktur ihres Werks.

Wahrnehmung wird Material

Als Gesamtwerk gelesen, folgt ihre Malerei weniger einer stilistischen Schule als einer klaren Haltung. Sie lässt sich als zeitgenössische expressive Malerei mit starkem figurativ-abstraktem Dialog beschreiben. Charakteristisch ist das Spannungsverhältnis zwischen Figur und Auflösung, Geste und Zeichnung, Emotion und formaler Reduktion. Die Bildoberfläche fungiert dabei als Bedeutungsträger – als Ort, an dem Wahrnehmung, Bewegung und Materialität sichtbar verhandelt werden.

Zwischen Tradition und Moderne

Kunsthistorisch steht ihr Werk in einer post-expressionistischen, neo-figurativen Gegenwartstradition, die Impulse aus Expressionismus, Informel, narrativer Figuration und Mixed-Media-Ästhetik aufnimmt, ohne sich ihnen zu unterwerfen. Das verbindende Moment ist keine Stilreinheit, sondern malerische Präsenz: Farbe als Handlung, Figur als psychischer Raum, die Bildfläche als offenes Experimentierfeld.

So positionieren sich ihre Arbeiten in einer zeitgenössischen Malereipraxis, in der persönliche Bildsprache wichtiger ist als die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Schule. Die Werke entfalten ihre Wirkung aus dem Dialog zwischen Material, Raum und Wahrnehmung – als eigenständige, körperlich erfahrbare Bildräume, die Balance, Spannung und Atmosphäre gleichermaßen verhandeln.

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